Direkter fairer Handel

Direkter fairer Handel oder auch direkter Handel (“direct fair trade”) ist eine Form des internationalen Handels, bei der die Abnehmer im Zielland direkt mit den Erzeugern im Ursprungsland zusammenarbeiten. Direkter Handel kann sofort betrieben werden. Ohne langwierige Auditierungen, Gebühren für Verwaltungsorganisationen, Marketing- und Verwaltungs-Overheads und Abgaben für Siegel.

Direkter Handel erlaubt den Teilnehmern, sofort und direkt in Handelsbeziehungen zu treten. Die Kontrolle, ob und wie fair diese Beziehungen sind, obliegt allein den Handelnden. Direkter Handel wird daher auch als “Handel auf Augenhöhe” bezeichnet. Oftmals bestimmen die Produzenten in den Ursprungsländern selbst, wie viel sie für Ihre Ware fordern. Die Abnehmer aus den Zielländern unterstützen ihre Lieferanten darüber hinaus oft im Qualitätsmanagement, teilen ihr Wissen und helfen bei der Vermarktung. So entsteht eine Form der Entwicklungszusammenarbeit, die direkte Wirkung in den Ursprungsländern entfaltet.

Direkter Handel bei Berlin Organics

Bei Berlin Organics arbeiten wir möglichst mit Lieferanten zusammen, die nach dem Prinzip des direkten Handels agieren. Ob sie dies so nennen oder nicht. Wir sind bestrebt, möglichst viele unserer Rohstoffe aus direktem fairen Handel zu beziehen. Bei einigen ist uns dies bereits gelungen, bei anderen arbeiten wir daran, dass wir diese in Zukunft aus direktem Handel beziehen können.

Direkt gehandelter Rohkakao aus Peru

Der Rohkakao für unsere “Ruhepol” Mischung kommt direkt aus Peru, aus der Nähe der Stadt Tingo María in der Region “Huánucu”. Unser Berliner Lieferant pflegt direkte Handelsbeziehungen mit den kleinbäuerlichen Anbietern in Peru. Besonders wichtig ist uns dabei, dass es sich bei dieser Bezugsquelle nicht um eine industriell betriebene Plantage handel. Kinderarbeit ist tabu.

 
 

Auch das Lúcuma in der Superfood Mischung “Ruhepol” und das Maca der “Kraftpaket” Mischung stammen aus direktem fairen Handel aus Peru. Das Maca wird ebenfalls in kleinbäuerlicher Produktion in der Region Junín, das Lúcuma in der Region Piura angebaut.

 
 

Fairer Kokosblütenzucker aus Indonesien

Den Kokosblütenzucker beziehen wir ebenfalls von einem direkt handelnden Lieferanten. Im Sultanat Yogyakarta auf der indonesischen Insel Java, unterhalbe des Berges Gunung Merbabu befindet sich die kleinbäuerliche Kooperative, die in traditioneller Handarbeit den wertvollen Kokosblütenzucker herstellt. sorgfältig verpackt und auf Qualität kontrolliert wird der Kokosblütenzucker von dort nach Deutschland verschifft.

 
 

Direkt gehandeltes Moringa aus Afrika

Moringa gehört zu den derzeit spannendsten “Superfood Pflanzen”. Neben seinen herausragenden ernährungsphysiologischen Eigenschaften ist Moringa auch äußerst robust, schnellwachsend, genügsam und pflegeleicht. Bereits nach wenigen Monaten können Moringapflanzen das erste Mal beerntet werden. Moringa eignet sich daher sowohl gut zur Nahrungsmittelgewinnung als auch zur Einkommenschaffung in den Erzeugerländern. Gleichzeitig kann mit dem nährstoffreichen Moringapulver die qualitative Unterernährung bekämpft werden. In einigen Regionen Afrikas wird dieses Konzept bereits erfolgreich umgesetzt. Wir beziehen daher afrikanisches Moringa von direkt und fair handelnden Lieferanten, zum Beispiel aus Mozambique.