Unsere Superfoods

Was ist drin in den Superfood Mischungen von Berlin Organics? Klare Sache: 100% Natur. Für die Superfood Mischungen verwenden wir nur biologisch angebaute Frucht- und Pflanzenpulver.

Doch was genau war noch mal dieses Açaí? Wo genau wächst Chlorella und was hat es mit dem Baobab auf sich? Lest es nach in unserem Superfood-Glossar.

Açai ist die Frucht der Kohlpalme (Euterpe oleracea). Heimat dieser bis zu 30 Meter hohen Palmen sind die Sumpfgebiete Mittel- und Südamerikas. Dort gehört Acai seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln und das nicht ohne Grund.

Auf den ersten Blick erinnert die 1-2cm große, dunkelblaue Frucht an eine herkömmliche Heidelbeere.

Entfernt man den Kern, der einen großen Teil der Frucht ausmacht, bleibt eine fleischige Schale übrig, die es in sich hat. Açai ist mit seinem relativ hohen Nährwert ein wahres Energiebündel. Sie enthält ungesättigte Fettsäuren, die der menschliche Körper für Energiehaushalt und Ausdauer braucht. Zu diesen Fettsäuren gehören unter anderem die Fettsäuren Omega-3 und 6. Diese können die Herzgesundheit und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.

Neben der Wirkung als „Energie-Booster“ ist auch der Gehalt an Vitaminen B, C, D und E beachtlich. Ballaststoffe in der Schale von Açai fördern die Verdauung und der hohe Gehalt an Antioxidantien unterstützt zusätzlich das Immunsystem.

Der Geschmack von Açai wird als erdig und leicht nussig beschrieben. In Brasilien wird die Frucht häufig als „Pulp“ zu anderen Früchte, Fleisch oder Fisch serviert (Açaí na tigela /”açaí in the bowl”).

Bei uns ist Acai aber meist in Form von Fruchteis, als Zusatz zu Säften, Limonaden oder zu Joghurt sehr beliebt. Auch findet man häufig Açai-Produkte wie Saft, Pulver oder Kapseln.

Açai lässt sich auch sehr gut als Superfood in Smoothies – beispielsweise mit Banane – integrieren. Açai ergänzt sich gut mit frischen Erdbeeren oder anderen Säurehaltigen Obstsorten wie zum Beispiel Mango.

Der Baobab, oder auch Affenbrotbaum, ist hauptsächlich in den Savannen Afrikas zu finden. Handteller große Blätter und eine glatte graue Rinden machen den Baum ebenso unverwechselbar, wie die weit ausladende Krone, durch die man einen Baobab-Baum schon aus weiter Ferne ausmachen kann. Affenbrotbäume werden bis zu 25 Meter hoch und blühen erst nach 20 Jahren zum ersten Mal. Ein paar Monate nach der Blüte entwickeln sich die Früchte. Hier wird schnell die Herkunft des Namens „Baobab“ klar. Baobab leitet sich aus dem arabischen Begriff „bu hibab“ ab und bedeutet „Frucht mit vielen Samen“. Genau so ist es auch.

Allein in einer der 10-40 cm großen, eierförmigen Früchte können 120-200 Samen enthalten sein. Diese sind von einem weißen, recht festen Fruchtfleisch umgeben, das nach dem Trocknen der Frucht leicht auseinander fällt. Von außen ist die Frucht des Baobab von einem leicht filzigen Flaum umgeben. Die Schale ist ähnlich wie bei einer Kokosnuss, holzig und sehr hart.

In Afrika wird der Baobab auch „Apothekerbaum“ genannt. Das deutet schon auf die vielen unterschiedlichen Wirksamkeiten von Frucht und Baum selbst hin. In der Frucht mit den vielen Samen muss also noch mehr stecken, als nur schmackhaftes Fruchtfleisch. Baobab bietet viel Vitamin C und B6, was bei Müdigkeit und Erschöpfung unterstützend sein kein. Außerdem werden Zellen und Immunsystem durch die Antioxidantien gepusht. Das Fruchtfleisch enthält viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind, und zwar in einem idealen Verhältnis zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Dazu eine enthält Baobab auch eine Menge Kalzium. Aus den Samen wird Öl gewonnen, dass bei uns vor allem in der Kosmetik eingesetzt wird, weil es feuchtigkeitsspendend und beruhigend wirkt.
Baobab Pulver – verleiht dem Smoothie nicht nur Cremigkeit

In Europa erhält man Baobab meist nur als Baobab Pulver. Das gemahlene Fruchtfleisch lässt sich vielseitig einsetzen. Der Geschmack von Baobab Pulver erinnert an eine Mischung aus Zitrusfrucht, Birne und Vanille und macht sich gut als Zusatz in Getränken, Fruchtaufstrichen, Soßen oder in Süßigkeiten. In Pulverform schmeckt es herrlich zu Joghurt, Müsli oder in Smoothies. Auch in Salatdressing passt die fruchtig-säuerliche Note gut.

Chia (lat. Saliva hispanica) gehört zur Gattung des Salbei und kommt ursprünglich aus Mittelamerika. Mittlerweile ist die Wüstenpflanze aber auch in Australien zu finden. Die schwarzen und weißen Samen der krautigen, bis zu ein Meter hohen Chia dienten bereits den Mayas und Azteken als Grundnahrungsmittel. Die mexikanische Volksmedizin spricht davon, dass ein Löffel Chia Samen eine Person beinahe 24 Stunden ausreichend mit Nährstoffen versorgen könne. Gleichzeitig bedeutet „Chia“ in der Sprach der Maya „Stärke“.

Doch wodurch genau machen Chia Samen nun „stark“? Chia Samen enthalten viele Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe. Der Kalziumgehalt ist höher als der von Milch, der Eisengehalt dreimal so hoch wie der von Spinat. Chia Samen haben einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die ja bekanntlich in Zusammenhang mit Herz und Kreislauf stehen.

Für Sportler bieten Chia Samen eine wertvolle Proteinquelle, ebenso für Vegetarier und Veganer. Ähnlich wie Leinsamen, wirken Chia Samen durch ihr leichtes „Aufquellen“ sättigend und reinigend auf den Verdauungstrakt. Die enthaltenen Antioxidantien unterstützen nicht nur das menschliche Immunsystem und die Zellen, sondern sorgen auch dafür, dass die Samen lange haltbar bleiben.

Chia SamenChia Samen haben kaum Eigengeschmack. Sie werden geröstet zum Beispiel über Salat oder Müsli gestreut. Gemahlen passt Chia gut in jeden Smoothie, sei es in Kombination mit Beeren, Mango, oder Grünem wie Spinat, Blattgemüsen und Kiwi. Das Superfood Chia lässt sich mit Wasser aber auch zu Brei, Porridge oder Pudding verarbeitet. Man kann die Samen also sehr vielseitig einsetzen und so ganz individuell die Nährstoffzufuhr erhöhen oder sich einfach mal „was Gutes tun“. In gemahlener Form kann Chia außerdem als Gelatine-Ersatz dienen. Chia ist glutenfrei und kann an Stelle von Mehl zum Backen verwendet werden.

Chlorella ist eine mikroskopsch kleine Alge mit wenigen Mikrometern Durchmesser, die weltweit in Süßgewässern vorkommt. Ihre starke Grünfärbung verdankt die Alge ihrem enorm hohen Chlorophyll Gehalt. Bisher diente die Alge (v.a. Chlorella vulgaris) hauptsächlich als Modellorganismus für die Forschung. Anhand der Chlorella vulgaris wurde zum Beispiel der genau Ablauf der Photosynthese von Pflanzen geklärt. Mittlerweile spielt Chlorella aber auch wirtschaftlich eine starke Rolle. Sie wird in großen Mengen künstlich kultiviert und so als Nahrungsergänzungsmittel, als Rohstoff in der Kosmetikindustrie und als Futtermittel eingesetzt.
Chlorella als Nahrungsmittel

Genau um diese Verwendung als Nahrungsmittel geht es uns. Chlorella Algen enthalten viele für den menschlichen Organismus wichtige essentielle Aminosäuren und ungesättigte Fettsäuren. Da der Körper diese Stoffe nicht selber herstellen kann, sind wir darauf angewiesen, sie über die Nahrung aufzunehmen. Außerdem ist Chlorella reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Diese Stoffe sind unter anderem für das Immunsystem und einen guten Stoffwechsel von Bedeutung.

Ebenso wie Bärlauch und Koriander, soll Chlorella entgiftend wirken. Chlorella Algen stellen außerdem eine gute Quelle für Jod dar. Da Chlorella Algen einen relativ hohen Proteingehalt haben, sind sie für Vegetarier oder Veganer von speziellem Interesse.

Wie baut man diese Super-Alge nun in den Speiseplan ein? Das ist ganz einfach. Chlorella getrocknet in Pulverform in der Superfood Mischung “Saubermann”. Sowohl Geruch, als auch Geschmack erinnern an eine Mischung zwischen „Heu“ und „Meer“. Für manch einen mag dieser Geschmack zunächst etwas ungewöhnlich sein. Aber keine Sorge, Chlorella lässt sich sehr lecker in Smoothies (zum Beipsiel mit Banane, Apfel, Kokosmark und Feldsalat) oder auch in Salatdressing oder selber gemachtes Pesto integrieren. Am Anfang und zur Eingewöhnung mit der Menge nicht übetreiben. Lieber eine Messerspitze als einen ganzen Löffel voll.

Die Gerste (Hordeum vulgare) ist ein der wichtigsten Getreidearten, die wir kennen. Aus Gerstenkörnern werden Brot, Bier, Malzkaffee und viele weitere Lebensmittel hergestellt. Aber nicht nur die Gerstenkörner finden vielseitigen Einsatz, auch das Gerstengras gewinnt an Popularität und zwar als Superfood.

Das einjährige Grasgewächs hat seinen Ursprung im vorderen Orient und östlichen Balkangebiet. Heutzutage wird Gerste nahezu überall auf der Welt kultiviert. Das Getreide erreicht eine Wuchshöhe von etwa 70 bis 120 cm. Gerstengras für Gerstengraspulver, wird jedoch schon recht früh geerntet. Die Halme sind dann noch zart und vor allem noch ganz besonders nährstoffreich.

Was sind das für Nährstoffe, die das Gerstengras so besonders machen? Mit Hilfe des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll können Pflanzen Photosynthese betreiben und sich so alle lebensnotwendigen Nährstoffe selbst herstellen. So sind in Gerstengras zum Beispiel zahlreiche essentielle Aminosäuren, leicht verwertbares Pflanzen-Eiweiße, Vitamine und Mineralien enthalten.

Diese können besonders in Stress-Phasen und körperlich anstrengenden Situationen unterstützend auf den Körper wirken. Zellulose und Faserstoffe können als Ballaststoffe zudem noch positiv auf Verdauung und den Cholesterinspiegel wirken. Die basische Wirkung von Gerstengras kann zur Stabilisierung des Säure-Basen-Haushalts beitragen.

Gerstengras lässt sich zum Beispiel sehr gut in grüne Smoothies mit Kiwi und Grünkohl oder Spinat und Apfel einbauen. Auch herzhafte Varianten sind denkbar, zum Beispiel als eine Zutat in selber gemachtem Pesto oder Salatdressing.

Goji Beeren gehören zu den Superfoods, die direkt vor unserer Haustüre wachsen – bekannt auch als der Gemeine Bocksdorn (Lycium barbarum). Der 1-2 Meter hohe sommergrüne Strauch wächst wild an Mauern und Zäunen vor allem im Osten Deutschlands und von Südosteuropa bis China. Die Blätter des Gemeinen Bocksdorn sind grau-grün und hängen bogenförmig herab. Nach der Blüte bilden sich von August bis Oktober zahlreiche rot-orange leuchtende, längliche Früchte, etwa in der Größe von Rosinen. Goji gilt als sehr winterhart.

Während vor einiger Zeit die Goji Beere aufgrund ihrer vielen wertvollen Inhaltsstoffe noch hoch gelobt war, sind mittlerweile auch kritische Stimmen laut geworden. Hohe Pestizidbelastung einiger Früchte macht den Genuss zuweilen eher schädlich, als gesund. Deshalb ist beim Kauf besonders auf Herkunft und Anbauweise zu achten. Ratsam ist auf jeden Fall zu Bio-Ware zu greifen.

Die Goji Beere ist reich an Vitaminen, die zu einem normal funktionierenden Immunsystem und körperlichem Wohlbefinden beitragen können. In der traditionellen chinesischen Medizin werden Goji Beeren bei Bluthochdruck und Diabetes, zur Steigerung der Energie und Ausdauer und zur Versorgung von Leber und Niere eingesetzt.

Goji Beeren enthalten Antioxidantien, die die Zellen vor Stress und vorzeitiger Alterung schützen können. Zudem regen sie die Verdauung an. Personen, die gerinnungshemmende Medikamenten (Vitamin-K-Antagonisten) einnehmen, sollten sich vor dem Verzehr von Goji Beeren allerdings zuerst ärztlichen Rat einholen, da hier Wechselwirkungen möglich sein können.

In China werden die Goji Beeren und auch die Blätter zum Kochen und in der Naturheilkunde verwendet. In Europa findet man die Goji Beeren häufig entweder frisch, getrocknet oder also Saft. Der süß-herbe Geschmack der Beeren macht sie zu einem leckeren Begleiter von Salaten, Suppen, Schokolade, Pralinen oder Marmeladen. Getrocknet passen sie perfekt in Studentenfutter. Auch in Saft oder Smoothies kann die Goji Beere integriert werden.
Kokosmus unterstreicht den typischen Geschmack der Beere noch. Lecker!

Guaraná (Paullinia cupana) ist eine im Amazonas beheimatete Lianenart. Die Ureinwohner des Amazonasgebietes nutzen die Früchte dieser Lianenpflanze, die sich in bis zu 12 Meter Höhe an anderen Pflanzen empor rangt, schon seit Jahrhunderten als Heilmittel und natürlichen „Wachmacher“. Die orangeroten Früchte werden etwa Haselnussgroß und bilden eine Kapsel um jeweils ein bis drei schwarzen Kerne. Diese Samen werden nach dem Ernten getrocknet und meist zu feinem Pulver vermahlen.

Guarana ist in erster Linie für seinen Koffeingehalt bekannt. Das Koffein der Guarana-Samen wird im Körper sehr langsam freigesetzt und hat damit eine länger anhaltende Wirkung als beispielsweise das Koffein von Kaffee. Für diese langsame Freisetzung sind unter anderem Ballast- und Faserstoffe verantwortlich. So kann die erfrischende und belebende Wirkung bis zu sechs Stunden anhalten. Guarana kann zur Konzentrationssteigerung und erhöhter Leistungsfähigkeit beitragen.

Guaraná Pulver macht im Gegensatz zu Kaffee weniger nervös und hat eine anregende Wirkung auf Herz-Kreislauf-, Magen- und Darmsystem. Außerdem werden Hunger- und Durstgefühl gedämpft. Besonders Sportler sollten deshalb immer auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Kombination mit Guarana achten. Für Menschen, die Kaffee nicht vertragen, stellt Guarana eine gute Alternative dar. Guarana alleine hat einen eher herben Geschmack, daher findet man meist Kombinationen von Guarana mit Schokolade, Kräutertee oder als Zutat in Energie-Drinks.

Wer sich lieber seinen eigenen Energie-Smoothie mischen möchte, für den gibt es die Samen auch in Pulverform. So kann man sich seinen ganz persönlichen Energie-Kick mischen, der noch dazu richtig lecker schmeckt. Zu empfehlen ist da zum Beispiel Kombinationen mit Beeren und Orange oder eher süß mit Banana, Mandelmilch und Kakao.

Beim Anblick der fünf-fingrigen Blätter mit den gezackten Rändern assoziieren manche vielleicht zunächst die Verwendung von Hanf als Rauschmittel. Denkt man aber weiter, fallen einem schnell noch zahlreiche andere Verwendungsmöglichkeiten ein. So wird Nutzhanf unter anderem in der Industrie zur Dämmung, zur Verstärkung von Kunststoffen oder auch in Textilien verwendet. Auch die Hanfsamen und das daraus gewonnene Öl können verwendet werden und zwar als Nahrungsmittel. Hanfsamen sind etwa 3 bis 4 Millimeter groß und bräunlich-grün-grau gefärbt. Die Samen, die zu den Nussfrüchten gezählt werden, haben ein Tausendkorngewicht von 15 bis 20 Gramm.
Superfood Hanfsamen – berauschend nährstoffreich

Keine Sorge, Hanfsamen haben keine berauschende Wirkung, denn sie werden aus den THC-armen Hanfsorten (vor allem aus Cannabis sativa) gewonnen und enthalten den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) nicht. Was jedoch berauschend gut klingt, ist die Liste an wertvollen Nährstoffen, die in den Samen stecken. Hanfsamen enthalten alle essentiellen Aminosäuren, die der Mensch braucht. Außerdem sind sie reich an ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf Cholesterinspiegel, Herz-Kreislaufsystem, Blutgefäße und den Stoffwechsel auswirken.

Um den Tagesbedarf an essentiellen Fettsäuren zu decken, reichen etwa 15 bis 20 Gramm Hanföl. Das in den Hanfsamen enthaltene Globulin Edestin macht sie sehr gut verdaulich. B-Vitamine, Vitamin E, Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium unterstützen zusätzlich die Gesunderhaltung des Körpers.

Hanfsamen können sehr vielseitig in den Speiseplan integriert werden. Abgesehen vom Öl, das man beliebig zum Kochen und auch Backen einsetzen kann, passt der nussige Geschmack der Samen gut in Müsli, Joghurt oder geröstet über Salat oder Suppen. Jeder Smoothie lässt sich durch Hanfsamen zu einem richtigen Protein-Shake aufpeppen. Besonders lecker ist zum Beispiel die Kombination mit Brombeeren, Himbeeren und Banane -die Samen dabei on-top oder gleich mit beimischen.

Jeder weiß es, Schokolade macht irgendwie glücklich. Schokolade mit einem hohen Kakao-Gehalt macht sogar ganz besonders glücklich. Und Kakao kann sich positiv auf unser gesamtes körperliches Wohlbefinden ausüben. Um das genau zu erklären muss man etwas ausholen…

Der Kakao-Baum stammt ursprünglich aus dem Amazonasgebiet, ist heute aber auch in anderen tropischen Gebieten zu finden. Bei den Azteken galt der Baum als heilig, an anderer Stelle wurde Kakao sogar als „Speise der Götter“ gepriesen. Damit die Kakaofrüchte gut wachsen können, benötigt der Baum bei ausreichend Wärme und Feuchtigkeit auch Schatten. Dann können die Bäume bis zu 12 Meter hoch werden und sogar das ganze Jahr Früchte tragen. Die länglich-ovalen Kakaofrüchte sind meist gelb-rot bis violett gefärbt und können bis zu 1 kg schwer werden. Innerhalb der harten Schale liegen bis zu 50 Bohnen eingebettet in ein helles, süß schmeckendes Fruchtfleisch. Die Kakao-Bohnen werden meist erst fermentiert und getrocknet, bevor sie weiterverkauft werden. Hauptanbaugebiet hierfür ist mittlerweile Afrika. In alten Kulturen wurde Kakao als Heilmittel zum Beispiel bei Durchfall, Niereninfektionen und Erschöpfung verwendet, aber auch als Droge.

Sieht man sich die Inhaltsstoffe der Kakao-Bohne genauer an, wird schnell klar warum. Kakao enthält neben Antioxidantien, Ballaststoffen und zahlreichen Mineralstoffen auch jede Menge ungesättigter Fettsäuren, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken können. Außerdem wurde mittlerweile der Stoff Resveratrol in Kakao-Bohnen entdeckt. Resveratrol gehört zu den Polyphenolen, einer Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die sonst bisher nur in Rotwein, rotem Traubensaft und Erdnüssen (in der Erdnusshaut) entdeckt wurden. Polyphenole können in ihrem Effekt mit Vitaminen gleichgesetzt werden und sollen sich positiv auf den Körper auswirken.

Kakao kann dank seiner Inhaltsstoffe Theobromin, Koffein, Serotonin und Dopamin stimmungsaufhellende Wirkung haben und sehr anregend wirken – daher bitte in Maßen genießen. All diese Inhaltsstoffe sind generell nur in rohem Kakao enthalten. Durch die chemische Verarbeitung gehen viele der Stoffe verloren.

Natürlich kann man das Fruchtfleisch der frischen Kakao-Frucht essen. Es ist mit seinem saftig-süßen Geschmack sogar sehr lecker und auch für Smoothies geeignet. Da man dieses jedoch eher selten hier bei uns in Europa erhält, sind die “klassischen” Darreichungsformen des Kakao, nämlich als Bohne, Stückchen, Pulver oder eben als Schokolade, nach wie vor die bekanntesten. In Desserts, Joghurtspeisen, Soßen oder Milchshakes lässt sich roher Kakao gut einbauen. Auch die Trinkschokolade darf nicht vergessen werden. Besonders lecker verfeinern kann man sie zum Beispiel mit Cayennepfeffer, Zimt und Muskat.

Kokospalmen und ihre Früchte, die Kokosnüsse, sind fast jedem ein Begriff. Aus den Kokosnüssen wird frisch und süßlich schmeckende Milch und das leckere weiße Fruchtfleisch gewonnen. Doch wie schmeckt wohl der Zucker vom sogenannten „Baum des Himmels“, wie er in einigen Ländern auch genannt wird?

Die Fakten: die Kokospalme ist überall in den Tropen anzutreffen und dient sowohl als Nahrungs-, als auch als Rohstoffquelle. Neben den Kokosnüssen werden Holz, Fasern und Blätter als Bau- und Brennmaterial verwendet. Die Palmen können bis zu 25 Meter hoch wachsen. Die Baumkrone wird aus drei bis sieben Meter langen gefiederten Blättern gebildet. Kokospalmen blühen das ganze Jahr über, immer etwa einmal im Monat. Dem entsprechend tragen sie auch das ganze Jahr über Früchte.

Soweit so gut. Wo ist da jetzt der Zucker? Zunächst wird aus den Blütenständen der Nektar gewonnen, indem man die Blütenstände anritzt. Heraus sickert eine sirupartige Flüssigkeit, die zu Kokosblütenzucker verarbeitet werden kann. Um Kokosblütenzucker herstellen zu können, muss man also einige Mühen auf sich nehmen und bis in die Baumkrone vordringen. Anschließend wird der gewonnenen Sirup solange eingekocht, bis sich Zuckerkristalle bilden. Diese werden dann getrocknet und der fertige Kokosblütenzucker kann verwendet werden.

Gerade bei Kokosblütenzucker ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Nur Bio Ware aus nachhaltigem und fairem Anbau sollte den Weg auf den Esstisch finden. Zudem sollte der Kokosblütenzucker traditionell über Feuer gerührt werden. Der Kochprozess dauert daher eine Weile. Dieser sollte eingehalten werden und nicht, wie es manche Hersteller machen, mit Natrium-Sulfit beschleunigt werden. Minderwertigen Kokosblütenzucker erkennt man an der leicht grünlich schimmernden Farbe.
Nährwerte von Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker ist nicht zu verwechseln mit Palmzucker, bei dem auch die Blütenstände anderer Palmenarten verwendet werden. Er enthält viele Mineralstoffe wie zum Beispiel Magnesium, Zink und Eisen. Darüber hinaus sind auch zahlreiche B-Vitamine und Spurenelemente enthalten.

Kokosblütenzucker soll einen niedrigeren Glykämischen Index haben, als andere Zuckerarten und damit besonders für Diabetiker als Süßungsmittel interessant sein. Allerdings gibt es zu dieser Aussage bisher nur sehr wenige absolut fundierte Untersuchungen. Sicher ist jedoch, dass im Gegensatz zu herkömmlichen weißem Zucker, der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss von Kokoszucker weniger hoch ansteigt. Kokosblütenzucker enthält zudem verhältnismäßig wenig Fructose, die ganz besonders unter dem Verdacht steht, ungünstig für den menschlichen Organismus zu sein.

Kokosblütenzucker schmeckt nicht nach Kokosnuss. Geschmacklich erinnert der Zucker der Kokospalme an Karamell. Er ist außerdem weniger süß als zum Beispiel Rohrzucker. Die feinen Zuckerkristalle schmelzen sofort bei Kontakt mit der Zunge und lassen sich überall dort einsetzen, wo man auch „normalen“ Zucker verwendet, zum Beispiel als Süßungsmittel in Gebäck, Speisen, Tee oder auch in Fruchtsmoothies. Besonders lecker schmeckt Kokosblütenzucker zum Beispiel in Kombination mit Mango oder Verschiedenen Beerensorten.

Die Lucuma-Frucht erinnert in ihrem Aussehen stark an eine Avocado. Größe und Farbe ähneln sich sehr. Das Fruchtfleisch, das ebenfalls wie bei der Avocado einen runden Kern umgibt, ist jedoch gelb. Lucuma stammt aus der Andenregion Südamerikas und wird dort von den Ureinwohnern seit vielen Jahrhunderten als ein wichtiges Nahrungsmittel kultiviert. Ein Baum kann in einem Jahr bis zu 500 Früchte tragen, die jeweils bis zu ein Kilo schwer wiegen. Besonders wenn aufgrund von Dürreperioden die Nahrungsmittel knapp werden, sind viele Einwohner der Anden auf die nährstoffreichen Lucuma-Früchte angewiesen. Lucuma ist also nicht umsonst in Peru sogar Nationalfrucht und in zahlreichen Keramiken und Zeichnungen wiederzuerkennen.

Lucuma ist extrem nährstoffreich mit leicht verwertbaren Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen wie Zink, Calcium und Magnesium. Auch Antioxidantien sind in der Frucht enthalten. Der Genuss von Lucuma kann sich also unter anderem positiv auf Verdauung, Herz-Kreislauf- und Immunsystem auswirken und schmeckt dabei sogar noch richtig lecker. Lucuma-Früchte enthalten nur wenig Säure. Im Gegenteil, ihr Geschmack wird als cremig und süß beschrieben.
Lúcuma – beliebte Zutat für Eiscreme und Desserts

Die Konsistenz des gelb-orangenen Fruchtfleischs erinnert stark an Eiscreme und genau dafür wird Lucuma auch häufig verwendet. Lucuma-Eis gehört in einigen Ländern Südamerikas zu den absoluten Lieblingssorten.

Lucuma gibt es aber auch in Pulverform. So kann man es sehr leicht zum Verfeinern von Dessert-Cremes, Kuchen, Gebäck, Soßen und Getränken verwenden. Auch in Smoothies lässt es sich sehr lecker integrieren – zum Beispiel in Kombination mit Maracuja.

Das Superfood Maca ist aktuell sehr beliebt. Was aber genau ist dieses Maca? Maca ist die Knolle des peruanischen Kressegewächses Lepidium meyenii und wird in den Anden schon seit 2000 Jahren als Nahrungs- und Heilmittel angebaut. Die Maca-Pflanze hat sich den rauen Umweltbedingungen in extremen Höhenlagen angepasst und wächst deshalb krautig und nur bis zu 20 Zentimeter hoch. Ihre birnenförmigen Knollen werden bis zu 14 Zentimeter lang mit einem Durchmesser von 3-5 Zentimetern. Sie dienen der Maca-Pflanze als Wasserspeicher. Je nach Sorte sind die Knollen weiß, rosa, rot oder gelb gefärbt.

Schon bei den Inkas galt Maca als Mittel zur Stärkung. Krieger verbesserten mit der Knolle ihre Ausdauer. Außerdem war auch damals schon die Wirkung von Maca als Aphrodisiakum bekannt.

Genau wegen dieser Wirkungsweisen erfreut sich Maca in der heutigen Zeit einer immer größer werdender Beliebtheit. Die Knollen enthalten eine besonders große Menge an Arginin, einer Aminosäure, die fruchtbarkeits- und libidofördernd sein soll. Genau ist diese Wirkungsweise jedoch bis heute noch nicht geklärt. Zahlreiche Studien an unterschiedlichen Universitäten weltweit gehen jedoch diesen Zusammenhängen nach.

Gegen Unlust nach den Wechseljahren, soll Maca helfen. Dies hatten Forscher an der Victoria Universität in Australien in ihrer Studie herausgefunden: Die Wissenschaftler verordneten den Studienteilnehmerinnen täglich 3,5 Gramm Macapulver über einen Zeitraum von 6 Wochen. Es zeigte sich, dass Maca zwar den Hormonspiegel der Frauen nicht beeinflusst hatte, jedoch die entscheidenden – insbesondere psychischen – Symptome milderte.

Männliche Probanden wurden in einer Studie der Universität Cayetano Herdia in Lima, Peru, untersucht. In dieser Studie konnte belegt werden, dass Maca auch bei Männern das sexuelle Verlangen steigert.

Studie von Dr. Dording und Kollegen vom Massachusetts General Hospital in Boston zur Wirkung von Maca bei Probanden mit SSRI-induzierter sexueller Dysfunktion.

Der Nährwert von getrockneten Maca-Knollen ist vergleichbar mit dem von Reis, Mais und Weizen und macht sie daher zu einem wertvollen Energielieferanten. Außerdem enthält Maca viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Phytosterole wirken sich zudem noch positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

In Südamerika wird Maca zu „Mazamorra“ verarbeitet, einem süßen Brei, der aus den getrockneten Knollen gekocht wird. Bei uns erhält man Maca meist in Pulverform. Dieses lässt sich sehr lecker und vielseitig verwenden. Der malzig-süße Geschmack passt zum Beispiel gut zusammen mit Kokosnuss, Kakao, Vanille oder Früchten. Ob Desserts, Milchspeisen, Müsli oder Smoothies, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mandeln sind nicht nur lecker, sondern sind auch kleine Vitaminbomben. Wie andere Nüsse auch sind sie reich an ungesättigten Fettsäuren und enthalten wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Das Besondere ist allerdings ihr hoher Anteil an Folsäure und dem Antioxidant Vitamin E.

Wegen ihres hohen Eiweißgehalts, sind Mandeln auch sehr gut für Vegetarier und Veganer geeignet. In Kombination mit frischen Früchten, wie zum Beispiel in einem frischen Smoothie oder im Obstsalat kann der Körper den Mineralstoff Eiweiß besonders gut aufnehmen und bestens verwerten.

Als kleiner Snack zwischendurch können sich Mandeln positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Man geht sogar davon aus, dass sie das Risiko eines Herzinfarkts minimieren und vor einem zu hohen Cholesterinspiegel schützen können. Selbstverständlich nur dann, wenn man die kleinen Nüsse in Maßen zu sich nimmt.

Ursprünglich stammen Mandeln aus Asien, gehören zum Steinobst und wachsen an bis zu 12m hohen Bäumen. Auch in Europa (Spanien und Italien) und in den USA finden sich Mandelbäume, die in ihren Schalen die süßen Mandelkerne ausbilden.

Noch vor vielen hundert Jahren gehörten Mandeln zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Bevölkerung im Mittelmeerraum. Kein Wunder, denn der hohe Eiweißgehalt trug schon damals zur Deckung des täglichen Proteinbedarfs bei.

Moringa oleifera ist eine Pflanze aus der Familie der Bennussgewächse. Moringa Oleifera, auch bekannt als Wunderbaum oder Tree of Life, ist eine sehr nährstoffreiche Pflanze, die sowohl für die menschliche Ernährung, aber auch für Tiere eine große Rolle spielt.

Moringa ist auch unter den folgenden Namen bekannt: Moringa oleifera, Moringa pterygosperma, Guilandina moringa auf Englisch auch als Horseradish, Drumstick or Ben Tree. In Indien im Ayurveda als Shigru oder bei uns auch als Meerrettichbaum, Behenbaum, Behennussbaum, Klärmittelbaum, Trommelstockbaum oder Pferderettichbaum. Die Engländer gaben dem “Horseradish Tree” seinen Namen, als sie diesen in Indien das erste Mal sahen. Wohl weil der Geschmack von Moringa Wurzeln an Merretich erinnert.

Moringa ist ein schnellwachsender, anspruchsloser Baum, der einst aus dem Norden Indiens stammend, heutzutage in den gesamten Tropen zu finden ist. Von Moringa können vor allem die nahrhaften Moringablätter genutzt werden. Frisch, oder als Moringatee oder Moringablattpulver.

Besonders Moringa oleifera hat weltweit eine lange Tradition als Nutzpflanze. Moringa wird seit über 300 Jahren in der ayurvedischen Heilkunst in Indien eingesetzt, vor über 2000 Jahren ließen sich bereits die alten Ägypter mit Moringa Öl salben und in weiten Teilen Südostasiens, Afrikas und der Karibik wird Moringa heute noch als traditionelles Nahrungsmittel verwendet. Wohl auch, weil Moringa etliche wertvolle Inhaltsstoffe bietet. Auf den Philippinen ist Moringa, bzw. “Malunggay” wie es dort genannt wird, ein alltägliches Nahrungsmittel. Auf Kuba schwört Fidel Castro seit langem auf die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Moringa.

In kaum einer anderen Pflanze finden sich so viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Antioxidantien wie in Moringa. Viele der heute als Superfoods bezeichneten, altbekannten Pflanzen enthalten zwar jeweils eine große Menge eines bestimmten Nährstoffs oder einer Nährstoffgruppe. Aber nur wenige Pflanzen können es mit Moringa aufnehmen.

Moringa enthält 18 der 20 bekannten Aminosäuren, darunter alle essenziellen, also solche, die der Mensch nicht selbst bilden kann. Aber das ist noch nicht alles. Mit 46 antioxidativ wirkenden Substanzen, den sogenannten, oder auch Radikalfängern genannt, bietet Moringa einen der höchsten ORAC (oxidativ radical absorbance capacity) Werte im Pflanzenreich. Diese stammen aus den Carotinoiden und Polyphenolen (Flavonoide, Anthocyane, Phytoöstrogene) der Pflanze. Man sagt diesen sekundären Pflanzenstoffen eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus nach.

Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb Moringa besonders bei Sportlern, Veganern und Vegetariern, gesundheitsbewussten Menschen und Rohkostfans beliebt ist. Und vielleich auch der Grund, warum Fidel Castro sich noch wacker hält.

Moringa Blattpulver eignet sich sehr gut für grüne Smoothies. Zusammen mit anderen frischen grünen Blattgemüsen, oder Zitrusfrüchten kann Moringa gut in grünen Smoothies kombiniert werden.

Spirulina Algen (Arthrospira platensis) gehören zur Gattung der Cyanobakterien, den sogenannten Blaualgen. Wie der Klang des Namens schon vermuten lässt, ist sie tatsächlich spiralförmig. Unter dem Mikroskop kann man erkennen, dass sich einzelne zylindrische Zellen wendelförmig aneinander ordnen. So können Spirulina Algen eine Länge von 0,5mm und mehr erreichen.

Unter entsprechenden Bedingungen können sie aus einzelnen Filamenten (Fasern) deckenartige Verbände bilden. Spirulina Algen enthalten Chlorophyll, welches sie für die Photosynthese benötigen. Mittlerweile werden die Algen künstlich in Aquakulturen bei ca. 35 Grad Wassertemperatur gezüchtet. In der freien Natur findet man sie in flachen alkalischen Salzseen. Sie bevorzugen vor allem das subtropisch bis tropische Klima von Mittelamerika, Südostasien, Afrika und Australien.
Spirulina – seit Jahrhunderten als Nahrung bekannt

Die Spirulina Alge soll schon seit jeher von den Menschen als Nahrung genutzt werden. Das ist nicht verwunderlich, wenn man einmal genauer untersucht, was in diesen Algen alles drinsteckt.

Spirulina enthält alle acht essentiellen und viele nicht-essentielle Aminosäuren. Damit sind sie sogar Rindfleisch, Hühnerfleisch und Sojabohnen in ihrem Eiweißgehalt überlegen. Zahlreiche Vitamine, Calcium, Magnesium und Eisen helfen dem Körper in besonderen Stresssituationen, sich schnell zu regenerieren und normal zu funktionieren. Leistungssportler können mit Spirulina Algen ihre Leistungsfähigkeit und Ausdauer positiv beeinflussen.

Noch vor vielen Jahren wurde Traubenkernmehl in den Weinanbauregionen noch viel häufiger verwendet als heute. Traubenkerne sind quasi das Nebenprodukt bei der Weinherstellung und werden zunächst durch Kaltpressung in Traubenkernöl verarbeitet. Die ausgepressten Kerne können danach noch zur Herstellung von Traubenkernmehl verwendet werden, indem sie vermahlen werden.

Traubenkernmehl hat einen hohen OPC-Wert (Oligomere Procyanidin), das im Körper freie Radikale binden kann. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die gesundheitssteigernde Wirkung von OPC. Der antioxidativ wirksame Pflanzenstoff bindet nicht nur freie Radikale im Körper und steigert somit das Immunsystem, sondern regt den Körper an, wieder Kollagen und Elastin zu produzieren. Das verleiht einen frischen und verjüngten Teint, dadurch dass sich die Haut im Laufe der Zeit strafft. Ein echter Jungbrunne eben.

Das Superfood Weizengras erfreut sich aktuell großer Beliebtheit. Weizen wie er heute im Getreideanbau ausgesät wird, ist das Ergebnis vieler Kreuzungen. Ursprünglich stammt Weizen aus dem vorderen Orient. Er zählt neben Gerste zu den ältesten Getreidesorten. Das bis zu ein Meter hoch wachsende Süßgras stellt eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel für viele Menschen dar. Aber auch junges Weizengras, das aus den Keimlingen von Weizenkörnern sprießt, gewinnt im gerade als Zutat für Smoothies immer mehr an Bedeutung.

Weizengras ist reich an unzähligen Vitaminen, darunter Vitamin A, C, E und K. Außerdem enthält es viele für den Körper wichtige Enzyme, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ähnlich wie Gerstengras enthält auch Weizengras viele Ballaststoffe, die einen positiven Effekt auf Verdauung und den Cholesterinspiegel haben können. Auch der Säure-Basen-Haushalt kann durch den Verzehr von Weizengras unterstützt und ausgeglichen werden. Man tut damit also sowohl etwas für Immunsystem und Stoffwechsel, als auch für sein allgemeines Wohlbefinden.

Sein Duft verströmt weihnachtliche Stimmung und erinnert an gemütliche Wintertage. Zimt enthält wertvolle ätherische Öle, die dem Gewürz seinen charakteristischen herb-süßen Geschmack verleihen. Sogar liebesförderliche Eigenschaften werden ihm nachgesagt, so kann Zimt auch stimulierend wirken – ein wirklich betörendes Gewürz. Zimt heizt ein, erweitert die Gefäße und stärkt die Durchblutung. Schon im Altertum kam Zimt als Aphrodisiakum zum Einsatz.

Zimt ist ein Rindengewürz, das heißt die jungen Triebe der Zimtpflanze werden geschält und die innere Rinde getrocknet, sodass sie sich in ihre charakteristische Form rollt.
Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften wird Zimt auch innerhalb der Heilkunde sehr geschätzt. Es desinfiziert und kann antibakteriell und schmerzstillen wirken. Das Öl der Zimtpflanze kommt auch bei Erkältungen, Darmerkrankungen oder Entzündungen zum Einsatz. Auch gegen Pilze und Bakterien wirkt Zimt keimtötend. In der Ayuvedischen Medizin hat Zimt bereits seit Langem einen wichtigen Stellenwert.

Wir sehen, Zimt ist seit jeher ein geschätztes Gewürz, dessen Eigenschaften einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit leisten können. Dabei gilt wie so oft: Auf die Dosis kommt es an. Besonders Allergiker und empfindliche Personen sollten beim Verzehr von Zimt stets vorsichtig sein.